Was tun wir diesen Monat in unseren Obst- ,Gemüse- und Ziergärten?

Hier erhalten Sie Tipp´s und Anregungen für den aktuellen Monat. Beachten Sie bitte dass die Angaben nur Anhaltspunkte sein können.

Wir bemühen uns diese Beiträge zeitnah zu aktualisieren.

Obstgarten

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Januar

In diesem Monat können Sie Edelreiser für die Vermehrung  des Kern- und Steínobsts schneiden, die Sie bis zur Verwendung im Einschlag lagern sollten. Achten Sie darauf, dass die  Reiser dort weder austreiben noch trocken werden.

>> Der Amerikanische Stachelbeennehltau, der bei Johannis- und Stachelbeeren zu Problemen führen kann, über Wintert vor allem in den Knospen an den Triebspitzen. Wenn Sie jetzt bei günstigem Wetter die Triebspítzen um rund 5 cm zurücknehmen, dann können Sie das Infektionsrisiko merklich senken. Entsorgen Sie das Schnittgut anschließend über den Hausmüll.
>> Wenn Sie jetzt durch Ihren Obstgarten gehen, dann kontrollieren Sie auch einmal alle Befestigungen, mit denen die Gehölze an ihren Stützpfählen festgebunden sind. Lockern Sie Seile und Stricke, wenn sie mittlerweile zu eng geworden sind, damit sie den Stamm nicht eínschnüren können.
>> Morsche oder beschädigte Stützpfähle können Sie dort, wo sie weiterhin notwenig sind, jetzt gut ersetzen.
>> Quitten Wurzeln nicht besonders tief und sind daher an den Wurzeln frostempfindlich. Das gilt auch für Sorten, deren Holz iin Allgemeinen als weniger frostempfindlich gilt so z.B. "Konstantinobler" oder "Leskovacz". Daher sind alle Sorten für eine dicke Mulchschicht gegen Frost dankbar.
>> Möchten Sie sich in diesem Jahr ein Obstspalier zulegen, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit, sich schon einmal das nötige Material zu besorgen. Später haben Sie vielleicht keine Zeit mehr dazu.
>> Achten Sie beim Obstbaumschnitt nicht nur auf die vorherrschende Temperatur, sondern auch darauf, dass es nicht regnet. So werden beispielsweise die Sporen des Obstbaumkrebses besonders gut bei Regen verbreitet und könnten dann leicht über Schnittwunden in das gesunde Holz eindringen.

 Quellenangabe

Gemüsegarten

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Januar

Der Januar steht im Zeichen der Anbauplanung. Welche Arten und Sorten möchten Sie in diesem Jahr anbauen? Was hat sich im letzten Jahr bewährt, was war nicht so gut? Welche neuen Sorten gibt es, die Sie vielleicht einmal ausprobieren möchten?

>> Spätestens Anfang Januar sollten Sie Rhabarber mit einer dicken Laubschicht abdecken, die durch Folie und Fichtenreisig gesichert wird. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass der Boden erst gar nicht sehr tief friert und der Rhabarber möglichst frühzeitig austreibt. Dies tut er von Natur aus schon dann, wenn der Boden frostfrei geworden ist.
>> Sichten Sie in diesem Monat Ihre Samenbestände, und machen Sie bei Sarnen, die schon etwas älter sind, sicherheitshalber eine Keimprobe. Während Kohl, Rettich, Spinat, Radieschen und Rote Bete auch noch nach vier bis fünf Jahren gut keirnen, gehen Sellerie, Zwiebeln, Tomaten, Petersilie, Dill und Schnittlauch häufig schon im zweiten Jahr nicht mehr so gut auf. Hier schafft eine einfache Keimprobe Sicherheit.
>> Nutzen Sie die Winterruhe,um Frühbeet und Gewächshaus zu kontrollieren. Ist dort noch alles in Ordnung? Sind noch alle Scheiben heil und sauber oder sollten sie noch einmal geputzt werden, bevor erste Saaten ausgebracht werden? Funktioniert gegebenenfalls die Heizung oder steht hier eine Reparatur an?
>> Haben Sie noch Gemüse im Lager, dann kontrollieren Sie dieses regelmäßig und entfernen Sie alles, was nicht mehr 100%ig in Ordnung ist. Bei frostfreiem Wetter sollten Sie das Lager auch ab und an gründlich lüften.
>> Selbstgezogene Keimsprossen bieten im Winter eine gute Möglichkeit, sich mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Dabei muss es nicht immer nur Kresse sein. Auch Getreide wie Weizen, Roggen oder Dinkel, Rucola, Sonnenblumen oder Kürbis ergeben schmackhafte Keimsprossen, die jedem Salat eine besondere Note verleihen. Verwenden Sie dafür jedoch ausschließlich unbehandelte, ungebeizte Samen, z.B. aus dem Reformhaus.

Quellenangabe

Ziergarten

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Januar

Der Januar bringt viele Kontrollgänge mit sich. Wie geht es den geschützt überwinternden Pflanzen, Zwiebeln und Knollen? Brauchen die immergrünen Gehölze eine Wassergabe? Sind noch alle empfindlichen Gartenpflanzen gut gegen Frost geschützt?

>> Wenn es um den Frostschutz geht, dann nehmen Sie sich eine alte Bauernregel für den 20. Januar zu Herzen, die besagt: „An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an.“ Denn tatsächlich kommt es um diesen Tag herum häufig noch einmal zu frostigem Hochdruckwetter.
>> Wenn sich der Januar so richtig von seiner frostigen Seite zeigt, dann sind Stiefmütterchen besonders gefährdet. Schützen Sie diese dann am besten mit Tannenreisig, den Sie dachziegelartig über die Pflanzen legen. Dichte Laub oder Rindenmulchpackungen sind weniger gut geeignet, da sie zu wenig Luft durchlassen.
>> Stauden, die zur Keimung einen bestimmten Kältereiz benötigen, muss man nicht unbedingt schon im November aussäen, Sie können das Saatgut von Fingerhut, Eisenhut, Tränendem Herz und Co. auch im Januar in Töpfe ausbringen und bei rund 20° C vorquellen lassen. Zwei Wochen später sollten Sie die Töpfe dann ins Freie stellen.
>> Auch wenn ein Teil der Steingartenpflanzen eigentlich im alpinen Raum zu Hause ist, so halten auch sie nicht jeden Frost aus. Haben Sie die Pflanzen nicht schon im Herbst mit einem passenden Frostschutz abgedeckt, dann sollten Sie auf jeclen Fall jetzt Koniferenreísig parat haben, falls die Nächte kalt zu werden drohen.
>> In der Zeit der Vegetationsruhe können Sie von unten verkahlende Laubgehölzhecken gut stark zurückschneiden.

Quellenangabe

1x1 der Ziergehözschnitts

Rolf Heinzelmann 2016
1 x 1 des Ziergehölzschnitts
Bild für Bild


ISBN 978-3-8001-0781-0
Preis E-Book: 5,49 EUR
Preis Buch: 6,90 EUR

1x1 des Obstbaumschnitts

Rolf Heinzelmann
Manfred Nuber

1 x 1 des Obstbaumschnitts.
Bild für Bild
3., aktualisierte Auflage 2015
96 S., 70 Zeichnungen, kart.


ISBN 978-3-8001-8392-0.
Preis Buch: € 5,90
Preis E-Book: € 4,99

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